Grußwort des
Niedersächsischen Ministerpräsidenten
Stephan Weil
für die Plattdüütsch-Stiftung Neddersassen

Kultur offenbart sich vor allem und sehr sichtbar in der Sprache. Die Menschen in unserer Region haben nach geschichtlichen Überlieferungen von Anbeginn Niederdeutsch oder Plattdeutsch gesprochen. Die Plattdeutsche Sprache ist daher von hoher kultureller und kulturgeschichtlicher Bedeutung für unser Land.
Besonders in einer Zeit, in der allerorts von Europäisierung und Globalisierung die Rede ist, sind Heimat und das Gefühl von Zugehörigkeit besonders wichtig. Globales und Regionales sind wie die berühmten zwei Seiten einer Medaille. Bei aller Weltoffenheit, allen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen rund um den Globus, brauchen wir regionale Identität, brauchen wir Heimat. Und: Sprache ist Heimat!

Wichtig ist, dass wir das Kulturgut Plattdeutsche Sprachenicht in den Museumsbereich ver­bannen, sondern es lebendig erhalten. Plattdeutsch soll gesprochen werden, wo immer sich Gelegenheit bietet – und das nicht nur in der älteren Generation. Dafür setzt sich das Land Niedersachsen auf vielfältige Weise ein.
Daneben bietet die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen einen wegweisenden Rahmen, der das Selbstbewusstsein im Umgang mit Niederdeutsch stärkt und dem Plattdeutschen heute wieder seinen Platz als Zweitsprache, vom Kindergarten über die Schulen bis hinein in das Alltagsgespräch einräumt.

Die Plattdüütsch-Stiftung Neddersassen ist eine wichtige Adresse, wenn es um Information, Kooperation, Aktivität und Vernetzung rund um die Plattdeutsche Sprache geht. Sie leistet einen beachtlichen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege unserer Heimatsprache. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft über die Stiftung übernommen und wünsche allen Akteuren alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Hannover, im April 2013

 


Stephan Weil
Niedersächsischer Ministerpräsident

 

 

Gröten vun den
Ministerpräsident vun Neddersassen
Stephan Weil
för de Plattdüütsch-Stiftung Neddersassen

Kultur offenbart sich vor allem und sehr sichtbar in der Sprache. Die Menschen in unserer Region haben nach geschichtlichen Überlieferungen von Anbeginn Niederdeutsch oder Plattdeutsch gesprochen. Die Plattdeutsche Sprache ist daher von hoher kultureller und kulturgeschichtlicher Bedeutung für unser Land.
Besonders in einer Zeit, in der allerorts von Europäisierung und Globalisierung die Rede ist, sind Heimat und das Gefühl von Zugehörigkeit besonders wichtig. Globales und Regionales sind wie die berühmten zwei Seiten einer Medaille. Bei aller Weltoffenheit, allen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen rund um den Globus, brauchen wir regionale Identität, brauchen wir Heimat. Und: Sprache ist Heimat!

Wichtig ist, dass wir das Kulturgut Plattdeutsche Sprachenicht in den Museumsbereich ver­bannen, sondern es lebendig erhalten. Plattdeutsch soll gesprochen werden, wo immer sich Gelegenheit bietet – und das nicht nur in der älteren Generation. Dafür setzt sich das Land Niedersachsen auf vielfältige Weise ein.
Daneben bietet die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen einen wegweisenden Rahmen, der das Selbstbewusstsein im Umgang mit Niederdeutsch stärkt und dem Plattdeutschen heute wieder seinen Platz als Zweitsprache, vom Kindergarten über die Schulen bis hinein in das Alltagsgespräch einräumt.

Die Plattdüütsch-Stiftung Neddersassen ist eine wichtige Adresse, wenn es um Information, Kooperation, Aktivität und Vernetzung rund um die Plattdeutsche Sprache geht. Sie leistet einen beachtlichen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege unserer Heimatsprache. Deshalb habe ich gerne die Schirmherrschaft über die Stiftung übernommen und wünsche allen Akteuren alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Hannover, im April 2013

 


Stephan Weil
Niedersächsischer Ministerpräsident

 

 


Stephan Weil
Niedersächsischer Ministerpräsident